renate langgemach
Der Literatur galt immer mein Interesse.
Als Jugendliche, die Verse schrieb, als Studentin der Literaturwissenschaften, als Schulbuchautorin und in Sachpublikationen. Mit dem "Kreativen Schreiben", das zu den Angeboten während meiner Lehrtätigkeit gehörte, begann ich, mit Wörtern und Sätzen zu experimentieren. Dabei entstand mein erster längerer Text, "birn oder die versammlung", ein bis heute programmatisches Konglomerat meiner inneren Landschaft. Und die Performancearbeit mit einem Pianisten, Texte und Musik wurden improvisiert: 'piano&poetry'.
In einem anhaltenden Prozess hat sich das Schreiben gegen alle anderen beruflichen Aufgaben durchgesetzt. Lange lebte ich als freie Schriftstellerin in Hamburg, dem Ort meiner Herkunft und Sprache, und auf dem französischen Land. In diesem Spannungsfeld entstanden meine Texte. Heute lebe und arbeite ich im Wendland.
Gedichte bilden einen bedeutenden Teil meiner Arbeit.
Meine Romane "Septembermeer", "Schnee hinter den Augen", "Doppelter Frühling" und "Geh du nach Süden" erschienen in der Edition Contra-Bass.
Man kann unter Romane hinschauen.
Beim Schreiben von Kurzgeschichten wechsle ich zu anderen Stilebenen, Orten und Menschen. "Jerry kurzes Kichern", eine Reeperbahn-Geschichte, ist ein Beispiel dafür.
Hinweise auf Lesungen findet man auf der Homepage des Verlages.
Foto:Carmen Oberst